Am 15. Oktober 2026 ist das neue Fernwärmenetz in Jonschwil mit den ersten Anschlüssen offiziell in Betrieb gegangen. Die Primarschule und das Oberstufenzentrum beziehen ihre Wärme neu aus dem Energiepark Bazenheid des ZAB. Während weitere Liegenschaften schrittweise angeschlossen werden, schreitet der Ausbau im Dorfkern zügig voran: Der Abschluss ist bereits für Ende 2027 vorgesehen und damit ein Jahr früher als ursprünglich geplant.

Nach rund 16 Monaten intensiver Bauphase ist ein wichtiger Meilenstein für die Wärmeversorgung in Jonschwil erreicht. Zahlreiche Arbeitsschritte und der grosse Einsatz aller Beteiligten haben den Betriebsstart ermöglicht. Mit der Primarschule Jonschwil und dem Oberstufenzentrum Degenau werden die ersten Gebäude über das neue Netz mit Fernwärme versorgt.

Regionale Abwärme nutzen

Die Wärme stammt aus der regionalen Kehricht- und Schlammverbrennung im Energiepark Bazenheid des ZAB. Mit dem Fernwärmenetz wird diese Abwärme für die Wärmeversorgung in Jonschwil nutzbar gemacht. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung.

In den kommenden Etappen werden weitere Liegenschaften angeschlossen. Dazu gehören Industriebetriebe sowie Gebäude entlang der Hauptleitung.

Ausbau schneller als geplant

Parallel zur Aufnahme der Wärmelieferung wird das Netz im Dorfkern kontinuierlich weiter ausgebaut. Dank des grossen Engagements aller Beteiligten soll der Vollausbau voraussichtlich bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Damit liegt das Projekt ein Jahr vor dem ursprünglichen Zeitplan.

Auch die Erschliessung von Schwarzenbach steht als nächster Schritt an. Im Jahr 2027 sind dort weitere Bauarbeiten vorgesehen.

Mit der Inbetriebnahme erreichen die Gemeinde Jonschwil, das Regionalwerk Toggenburg (rwt), der ZAB und die beteiligten Partner einen bedeutenden gemeinsamen Meilenstein.

Gewusst?

Auf dieser Website finden Sie aktuelle Informationen und Videos zum Fernwärmeprojekt in Jonschwil.