Armut als bewusste Lebensform konnte im Mittelalter gesellschaftliche Gewissheiten infrage stellen. Unter dem Titel «Die Provokation der Armut – Franziskus und die Entstehung der Bettelorden» beleuchtet Pfarrer Markus Anker diesen Umbruch am Mittwoch, 30. September, an der Universität St.Gallen.
Der Vortrag gehört zur Reihe «Innovation, Reformation, Revolution: Christliche Aufbrüche und ihr Kontext». In sechs öffentlichen Vorlesungen geht es darum, wie religiöse Bewegungen und gesellschaftliche Veränderungen zusammenwirkten – von den urchristlichen Gemeinden bis zum Christentum in den USA. Markus Anker ist Universitätsseelsorger an der HSG und leitet die Reihe.


