• Der Stadtrat hat die Anfrage von Roger Edelmann (FDP) zum Thema «Raumtemperaturen in Wiler Schulen» beantwortet. Er anerkennt die Bedeutung eines guten Raumklimas für eine lernförderliche Umgebung und berücksichtigt den sommerlichen Wärmeschutz bei Schulbauprojekten. Systematische Temperaturmessungen in den Wiler Schulhäusern bestehen derzeit nicht. Aufgrund von Bausubstanz, Exposition und weiteren Faktoren sieht der Stadtrat insbesondere bei mehreren Primarschulen, den Oberstufen Lindenhof und Sonnenhof sowie verschiedenen Tagesstrukturen und der Musikschule Handlungsbedarf. Bei bestehenden Gebäuden sollen Massnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz insbesondere im Rahmen von Gesamtsanierungen geprüft werden. Aktive Kühlsysteme werden aus energetischen und baulichen Gründen nicht angestrebt; im Vordergrund stehen betriebliche Massnahmen sowie je nach Gebäude Verschattung, Nachtauskühlung und weitere passive Lösungen.
  • Der Stadtrat hat die Anfrage von Pascal Stieger (SVP) zum Thema «Bahnhofprojekt: Welche Auswirkungen hat der Baukredit auf den Steuerfuss?» beantwortet. Das Projekt ist in der Finanzplanung bereits berücksichtigt. Für die Finanzierung geht der Stadtrat während der Abschreibedauer von 40 Jahren von zwei Steuerfussprozenten aus. Die jährlichen Abschreibungen und Zinsen werden auf rund 1,34 Millionen Franken geschätzt, hinzu kommen Betriebs- und Unterhaltskosten. Aufgrund der hohen Investitionen müssen andere Entwicklungsprojekte im Rahmen der jährlichen Finanzplanung priorisiert, zurückgestellt oder angepasst werden. Nach aktuellem Wissensstand geht der Stadtrat davon aus, dass der Steuerfuss zur Deckung der Kapitalfolgekosten des Bahnhofprojekts um zwei Prozentpunkte erhöht werden muss. Abschliessend werde sich dies voraussichtlich im Budgetprozess 2030 zeigen; über eine Anpassung des Steuerfusses entscheidet das Stadtparlament.
  • Der Stadtrat hat Dr. iur. Matthias Raschle aus Rickenbach für den Rest der Amtsdauer 2025 bis 2028 als Mitglied der Stiftung Hof zu Wil gewählt. Er folgt auf Guido Kohler, der per 1. August 2026 aus der Stiftung zurückgetreten ist und dort die Wirtschaft vertreten hatte. Der Gewerbeverein Wil schlug Raschle als neuen Vertreter der Wirtschaft vor. Aufgrund seines Lebenslaufs und seines Einsitzes im Vorstand des Gewerbevereins erachtet ihn der Stadtrat als geeignet für diese Aufgabe.
  • Der Stadtrat hat Robert Athner, Projektleiter Schulbauten, für den Rest der Amtsdauer 2025 bis 2028 als Mitglied der Betriebskommission Tonhalle gewählt, die sich aus je drei Mitgliedern der Ortsgemeinde und der politischen Gemeinde zusammensetzt. Der Sitz war nach dem Austritt von Daniel Berger, Leiter Lohnbuchhaltung, aus der Stadtverwaltung frei geworden. Mit der Neubesetzung soll bei den städtischen Sitzen insbesondere der Bereich Unterhalt abgedeckt werden.